Allods – Erster Eindruck

Mai 31, 2010 at 4:33 pm Hinterlasse einen Kommentar

Get Started!

Wenn man sich für das Free2Play-MMORPG Allods (befindet sich zurzeit in der Open-Beta) entscheidet, erwarten einen laaange Downloadzeiten. Der AppCommander braucht gerade mal 10 Sekunden bis auf deinen PC, doch entscheidend länger bis sich er die nötigen Dateien aus dem Internet gezogen hat. Bei uns in den Wäldern, dort wo man nicht mal über eine Glasfaserleitung verfügt kann es tatsächlich bis zu 10 Stunden dauern. Leider lädt der Client nicht immer mit der gleichen Downloadrate, so schwankte er bei mir zwischen 40 und 100 KB pro Sekunde – bei insgesamt 2,5 GB eine ganze Menge. Doch wer denkt danach wäre wenigstens alles vorbei, der hat sich gehörig geirrt.

Die darauf folgende Installation dauert zwar nicht lange, der Install Client scheint jedoch Spaß daran zu haben jegliche Rückmeldung zu verweigern und einfach abzustürzen. Hier empfehle ich dringest alle anderen Anwendungen zu schließen. Der gesamte Installationsprozess dauert nur bis zu 10 min, was einem nach der langen Downloadzeit wie Nichts vorkommt.

Wenn das Spiel schließlich installiert und ein Account eingerichtet ist, darf fröhlich drauf los gepatcht werden!

Das heißt: wieder 2-3 Stunden warten…

Ich habe das Spiel an 2 Tagen installiert. Aber vorsicht! Der Patchvorgang darf unterbrochen und später wieder aufgenommen werden, das Herunterladen des Install Clienten jedoch nicht!

Aber nach dem Patchen ist wirklich alles fertig!

Auf einem herrlich illustrierten Ladebildschirm kann man seine Fraktion, Rasse und Klasse wählen. Hier steht man wirklich vor einer großen Auswahl, 2 Fraktionen, 6 Rassen und 8 Klassen bekommt man nicht in jedem Spiel geboten!

Das Spiel beginnt

Zu Beginn des Spiels findet man sich auf einem Schiff, das durch den so genannten „Astralraum“ (eine Art Weltraum) schwebt. Man erhält einfache Quests, die einen in das Spiel einweisen, zudem werden am Anfang noch häufig kurze Tipps eingeblendet. Zu Bemängeln ist jedoch die etwas zu klein geratene Schrift. Zusammen mit den sicher gut gemeinten und von viel Detailliebe gezeichneten viel zu langen Texten entsteht eine Mischung, die wohl die meisten Spieler vom Lesen abschreckt. So weiß man jedoch oft nicht wo man hinmuss oder was man machen muss.Der Spielbeginn

Die Einführungsmission auf dem Astralschiff ist schnell beendet und man findet sich in einer gigantischen Stadt wieder (sofern man die Fraktion „Imperium“ gewählt hat, von „Liga“ habe ich keine Ahnung ;-)).

Gegen die Lebhaftigkeit der Stadt kann man nichts sagen, Unmengen an NPCs stehen in den Straßen und doppelt bis dreimal so viele Real-Player.

Auch an Quests mangelt es nicht, wobei die Quest-Beschreibungen zu Anfang doch recht wage sind, erst langsam versteht man das immer wiederkehrende System.

Die Quest-Belohnungen fallen der Schwierigkeit entsprechend aus und sind gut gebalanced. Anfänglich ist das Geldverdienen sehr müßig, jedoch besteht zu Beginn des Spiels gar kein Bedarf Geld/Gold auszugeben.Der Charakter erreicht ein neues Level. Neue Attribut- und  Talentpunkte sind verfügbar.

Erfahrungspunkte kann man nur durch Quests sammeln, zwar bekommt man von bezwungenen Gegnern ebenfalls Punkte, jedoch machen sie nur wenig bis gar nichts aus. Dennoch muss man bis zum nächsten Level-Up (zumindest noch nicht am Anfang) tagelang warten. Das verhndert die sogenannte „Müdigkeit“, ein meiner Meinung nach sehr ausgeklügeltes System. Bei allen Aktionen wird der Charakter ein wenig müder, dass heißt eine zusätzliche Leiste füllt sich allmählich. Diese zusätzlichen Punkte kann man gegen einen sehr geringen Betrag in Erfahrungspunkte umwandeln.

Einen deutlichen Pluspunkt verdient sich das Game aufgrund der für ein

Free2Play-MMORPG herausragenden Grafik. Die langen Downloadzeiten werden verstanden und vergessen wenn man ein paar Stunden Der "Alte Platz", ein Viertel in der Stadt Nezebgrad.durch die Gassen von Nezebgrad gelaufen ist. Die Entwickler überzeugen durch eine ausgeprägte Detailverliebtheit, wie man sie bei den meisten kostenpflichtigen PC-Games vermisst.

Etwas zurückgeblieben ist da jedoch das Pathfinding-System. Mit der Maus ist es sehr schwer zu spielen, da der Charakter stets geradeaus läuft. Hindernisse werden nur äußerst selten umgangen, meistens jedoch wird jede Ecke abgeknutscht. Da die meisten Spieler jedoch eh lieber mit Tastatur spielen sollte das kein Problem darstellen. Außerdem befindet sich das Spiel noch immer in der Open-Beta, man ist also gespannt was einen noch erwartet.

Fazit

Da ich selbst erst das 10. Level erreicht habe, also noch ganz am Anfang des Spiels bin, sollte das als erster Eindruck genügen.

Die Pluspunkte des Spiels liegen vor allem in der überragenden Grafik, dem ausgeklügelten Erfahrungspunkte-System und der Detailverliebtheit. Punkte müssen jedoch abgezogen werden aufgrund des (hoffentlich „noch“) zurückgebliebenen Pathfinding-System, den unzureichenden Quest-Beschreibungen, langen Downloadzeiten und den leider sehr weiten Laufwegen innerhalb des Spiels.

Trotzdem ist das Spiel sehr gelungen und für ein Free2Play-Game herausragend.

Somit: 

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